Nach dem Ende der deutschen Kreuzzüge nach Vorderasien begannen die deutschen Grafen im 13. Jahrhundert mit der Ostkolonisation. So auch ein Teil der Grafen entlang der Weser, besonders um Hameln. Einer von ihnen, der Graf von Spiegelberg, wurde im Laufe der Zeit zum "Rattenfänger von Hameln" (Kinderfänger).
Er ist mit 130 Kindern des Landes nach Osten gezogen, 1283.
Erforscht wurde diese Begebenheit durch den Heimatforscher Hans Dobbertin, Eldagsen bei Springe, Friedrich-Ebert-Straße 11. Seine Ausführungen darüber sind im August-Lax Verlag, Hildesheim (1978/81) erschienen. Die Gründung der deutschen Ortschaften in Hinterpommern bei der Ostkolonisation sind unter anderem im Buch "Heimatkreis Belgard", herausgegeben vom Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein, der von der Stadt Celle unterstützt wird, 1989 nachzulesen. Der Name Behling wird hierin öfter erwähnt. Städtewappen sind auch enthalten.
Der Ort Behlingen liegt nordwestlich von Nienburg/Weser und ist in Marklohe eingemeindet.
Der Flecken Hajen liegt am östlichen Ufer der Weser, zwischen Bodenwerder und Holzminden
